Ist es beim Angeln Pflicht einen Kescher zu haben?

Kai

© Frank Waßerführer / stock.adobe.com

Jeder kennt diese Momente: Du stehst an einem ruhigen Gewässer, die Angel in der Hand, und hoffst auf einen guten Fang. Du spürst den Nervenkitzel, den der darauf folgende Kampf mit sich bringt, und bist bereit, dein ganzes Können ins Spiel zu bringen. Gefangen im Moment, denkst du vielleicht nicht über die Details nach. Aber sollten diese nicht gerade deswegen im Fokus stehen? In diesem Blogbeitrag gehen wir der Frage nach, ob es beim Angeln Pflicht ist, einen Kescher zu haben.

Warum braucht man denn überhaupt einen Kescher?

Stell dir vor, du hast gerade den Fang deines Lebens gemacht. Ein kapitaler Karpfen oder ein stattlicher Hecht hängt an deinem Haken. Du ziehst die Angel hoch und … Platsch! Mit der Kraft eines Fisches, der um sein Leben kämpft, entwischt er und verschwindet in der Tiefe des Wassers. Ärgerlich, nicht wahr? Mit einem Kescher ist die Wahrscheinlichkeit, dass dir ein Fisch entkommt, deutlich geringer. Ein Kescher schützt nicht nur deine Hände vor scharfen Fischzähnen oder Fischhäuten, sondern erhöht auch sicherlich deinen Erfolg.

Gibt es gesetzliche Regulierungen?

Manch ein Angler mag denken, der Kescher sei nur ein nice-to-have. Aber ist das wirklich so? Nicht ganz. In vielen Bundesländern Deutschlands ist es nämlich gesetzlich vorgeschrieben, beim Angeln einen Kescher dabei zu haben. Der Grund dafür ist simpel: Der Kescher schützt den Fisch. Beim Landen eines gefangenen Fisches kann es nämlich schnell zu Verletzungen kommen, insbesondere wenn der Angler unerfahren ist. Ein Kescher hilft dabei, den Fisch schonend an Land zu bringen.

Mehr als nur Fangnetze

Kescher sind also viel mehr als nur ein praktisches Zubehör, das das Angeln erleichtert. Denkst du beim Wort „Kescher“ an ein einfaches Netz mit einem Griff? Dann hast du nur die Spitze des Eisbergs gesehen. Keschertypen gibt es viele: Unterfangkescher, Watkescher, Teleskopkescher und Faltnetze, um nur einige zu nennen. Unterschiedliche Fischarten erfordern unterschiedliche Keschertypen – gar keine Frage.

Fazit

Obwohl ein Kescher nicht zwingend erforderlich ist, ist er doch letztlich ein unverzichtbares Werkzeug für jeden Angler, der seinen Sport ernst nimmt. Beim Angeln geht es um mehr als nur den Fang. Es geht darum, die Natur zu respektieren und den Fisch mit Rücksichtnahme und Würde zu behandeln. Wenn du dir das nächste Mal deine Angel packst und an den See gehst, denk an den Kescher. Nicht nur, weil du vielleicht musst. Sondern vor allem, weil du es willst.

FAQ

  1. Muss ich in jedem Bundesland einen Kescher dabei haben?
    Nein, die Regelungen können je nach Bundesland unterschiedlich sein.
  2. Brauche ich für verschiedene Fischarten verschiedene Keschertypen?
    Je nach Fischart kann ein unterschiedlicher Keschertyp von Vorteil sein.
  3. Kann ich auch ohne Kescher angeln?
    Prinzipiell ja, aber das Landen eines Fisches kann ohne Kescher schwierig und für den Fisch stressig sein.
  4. Ist es schädlich für den Fisch, wenn ich ihn ohne Kescher fange?
    Es kann zu Verletzungen des Fisches kommen.
  5. Was passiert, wenn ich gegen die Kescherpflicht verstoße?
    Die genauen Konsequenzen hängen von den jeweiligen Landesgesetzen ab. Es kann aber zu konkreten Strafen kommen.

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Kai

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